Was ist ein DVT?

 

 Das Verfahren beruht auf der Cone Beam Technologie, bei der ein kegelförmiges Strahlenbündel die Anatomie flächenförmig erfasst. Eine 3-D-Darstellung des gesamten Gesichtsschädels ist so möglich. 

Im Vergleich zu einer herkömmlichen CT-Aufnahme lässt sich so eine Reduktion der Strahlenexposition um bis zu 80% erreichen. Besonders bei Kindern ist dies ein ganz wesentlicher Pluspunkt.

Weitere Vorteile sind die kurze Aufnahmedauer, der Verzicht auf Kontrastmittelgabe und die Möglichkeit der sofortigen Durchführung. Die Auswertung erfolgt durch den Operateur - die Informationen liegen in einer Hand.

Das Planmeca ProMax 3D Max Röntgengerät erfüllt das volle Spektrum diagnostischer Anforderungen – von Endodontie, Parodontologie, Kieferorthopädie und Implantologie über dentale und maxillofaziale Chirurgie bis hin zur Kiefergelenkanalyse.

Das Spektrum der Volumengrößen reicht vom einzelnen Zahn bis zum gesamten Schädelbereich. 

- Das kleinste Volumen (Ø42 × 50 mm) ist beispielsweise für Einzelimplantate bestimmt. 

- Das größte Volumen (Ø230 × 260 mm) gibt einen Überblick über den gesamten Kiefer-Gesichts-Bereich, zum Beispiel für kieferorthopädische Anwendungen.

 

 

Warum ein DVT?

 

Die 3 D -Darstellung anatomischer Strukturen ermöglichen eine genauere Bestimmung der Lage- und Nachbarbeziehungen von Zähnen und Nerven z.B. bei einem verlagerten Weisheitszahn (s. Abbildung ??) oder bei einer Zahnzyste. 

Auch die anatomischen Strukturen sind genauer einzuschätzen, so z.B. das bestehende Knochenangebot  vor der Implantation einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat) und die Lage der Nachbarstrukturen (Kieferhöhle, Nerv etc.).

Für Diagnose und OP-Planung eines chirurgischen Eingriffs stehen so deutlich mehr Informationen zur Verfügung. Das bedeutet für Sie eine wesentlich höhere Information und Sicherheit hinsichtlich Möglichkeiten und Umfang der notwendigen Behandlung.

 

 

Wann ist ein DVT sinnvoll?

 

- Implantatplanung

- Lokalisation von verlagerten und retinierten Zähnen (Weisheitszahn, Eckzahn,..)

- Darstellung anatomischer Strukturen, z.B. Verlauf des N. alveolaris inferior im Unterkiefer

- Planung von Knochenaufbau (Augmentation, Sinuslift etc.

- Frakturdiagnostik des Gesichtschädels infolge eines Traumas

- Darstellung der Nasennebenhöhlen oder Kiefergelenke

- Nachweis pathologischer Prozesse und deren Ausdehnung

 Planung von Eingriffen zur Harmonisierung des Gesichtsprofils (Kieferumstellungsoperationen, Kinnverlagerungen, …)

-Diagnose und Therapieplanung von Kiefergelenkbeschwerden

-Diagnostik und Planung von Wurzelkanal- und Parodontose-Behandlungen

 

 

Was kostet eine DVT-Untersuchung?

 

Die Kosten der Aufnahmen werden momentan noch nicht von den gesetzlichen Versicherern übernommen. Die Abrechnungsgrundlage bildet die Gebührenordnung für Ärzte GOÄ .

Anhand der Komplexität der Untersuchung können die Kosten variieren. Es wird jeweils individuelle bestimmt, welches das geringste und damit günstigste Untersuchungsvolumen mit der für die Fragestellung größten Informationsgehalt darstellt.

 

>zurück